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Deutsch identification key ciidae Reitter

Wagaicis wagai

Wagaicis wagae

3. Gattung:  Cis Latreille.

F. 10 gldr. mit 3 gldr. Keule, das 3. Gld. der F. länger als das 4. Schn. einfach.

Die zahlreichen Arten leben in Baumschwämmen. Sie sind braun bis schwarzbraun, F.u.B. rötlichgelb (Fg. 32, Larve).

1 Fld. mit mehr weniger deutlichen Haarreihen, fast immer auch mit deutlichen Punktstreifen.

Untergattung: Hadraule Thoms.

 

2 OS. lang, abstehend oder fein börstchenförmig behaart.

Hierher einige bei uns nicht vorkommende Arten.

2 OS. sehr kurz, fast schuppenartig behaart.

3 Sehr klein, lang u. schmal, parallel, oben abgeflacht, Fld. mit vertieften deutlichen Streifen, reichlich doppelt so lang als zusammen breit. 1,5 mm. – (C. elongatus Schils.) – In den Bohrgängen der Cryphalus-Arten. Hessen, Allergebiet, Preussen, Böhmen, Mähren, Beskiden, selten

elongatulus Gyll.

3 Wenig grösser u. weniger schmal, ziemlich parallel, oben gewölbt, Fld. nur mit feinen, oft nur angedeuteten Streifen, nicht doppelt so lang als zusammen breit.

4 Parallel, Hsch. kaum quer, Fld. mit feinen aber regelmässigen, reihig punktierten Streifen, die Behaa rung, im Profile gesehen, deutlich abstehend erkennbar, regelmässige Reihen bildend. 2–2,3 mm. – (C. flavipes Luc.) – Nassau, Thüringen. Hanau, selten. In Buchenschwämmen, die sich an Aesten befinden.

striatulus Mell.

 

  • Larve von Cis
    Fg. 32. Larve von Cis.

 

4 Kürzer u. plumper gebaut, Hsch. quer, beim S stark gewölbt u. breit, Fld. nur mit Spuren von Streifen u. nur angedeuteten Haarreihen, da zwischen dicht behaart, die Härchen sehr kurz, schüppchenartig. 1,8 bis 2,3 mm. – Häufig

comptus Gyll.

1 Fld. oft mit angedeuteten Längsstreifen, aber ohne erkennbare Haarreihen.

5 OS. scheinbar kahl, rot bis kastanienbraun, glänzend, eine Behaarung ist mit normaler Lupe nicht erkennbar. Fld. mit grösseren u. kleineren Punkten besetzt:

 

Untergattung: Eridaulus Thoms.

 

6 Die grösseren Punkte der Fld. sind grob u. tief u. bilden deutliche grobe Längsreihen. 1,5 mm. – An Buchenschwämmen in Ostdeutschland, Mecklenburg, Böhmerwald, Beskiden, selten

lineatocribratus Mell.

6 Die grösseren Punkte sind flach u. stehen irregulär.

7”’ Die VWinkel des Hsch. sind spitzig u. nach vorne vorgezogen. 1,8 bis 2 mm. – An Buchenschwämmen, nicht selten

nitidus Hrbst.

7 Die VWinkel sind rechteckig u. nicht nach vorne gezogen. 2–2,2 mm. – An Buchenschwämmen, sehr häufig

Jacquemarti Mell.

7 Die VWinkel sind stumpfeckig oder fast abgerundet, gar nicht vorstehend. 1,8–2 mm. – An Buchenschwämmen, häufig

v. glabratus Mell.

5 OS. der Fld., wenigstens in den Punkten, mit staubartigen Schuppenhärchen, welche auch mit gewöhnlicher Lupe zu erkennen sind:

 

Untergattung: Cis s. str.

 

8 Fld. ungleich stark punktiert, die stärkeren Punkte sind manchmal wenig deutlich, sie bilden niemals regelmässige, oft aber angedeutete Reihen.

9 Scheibe des Hsch. mit seichten Eindrücken, die Behaarung daselbst unregelmässig [100] gelagert, SR. breit abgesetzt. Körper in Grösse u. Färbung sehr veränderlich.

10 S. des Hsch. an den S. fast unbewimpert. Behaarung der OS. äusserst kurz, kupferig, schüppchenförmig. Fld. nicht doppelt so lang als breit, die grösseren Punkte grob u. etwas gereiht, einige Zwischenräume treten fast etwas kielig vor. 2,8–3,5 mm. – (C. obliteratus Mell., substriatus Mell., caucasicus Fald., rugulosus Mell.) – T. 112, Fg. 15. – An verschiedenenPolyporus-Arten; unsere gemeinste Art

boleti Scop.

10 Hsch. am SR. deutlich bewimpert. Behaarung der OS. weiss, kurz börstchenförmig, im Profile gut sichtbar. Fld. länger, fast doppelt so lang als zusammen breit, die gröberen Punkte bilden keine deutlichen Reihen. 3–3,5 mm. – (C. plagiatus Thoms.,quadricollis Schils., petropolitanus Jakobs.) – Nicht selten

setiger Mell.

9 Scheibe des Hsch. gleichmässig gewölbt, höchstens nur vor dem Sch. mit 2 sehr undeutlichen, seichten Eindrücken, die Behaarung ist regelmässig gelagert.

11 S. des Hsch. ziemlich breit abgesetzt u. aufgebogen, nicht bewimpert, von oben ganz sichtbar. OS. mit äusserst kurzen, schüppchenartigen, hellen Härchen besetzt.

Die grösseren Punkte auf den Fld. bilden keine oder sehr undeutliche Reihen. Gelbbraun, Hsch. vor dem Sch. beim S mit 2 ganz flachen Eindrücken. 2,5–2,8 mm. – In Buchenschwämmen, häufig.

micans Fabr.

11 S. des Hsch. schmal gerandet u. nicht aufgebogen, von oben nicht überall sichtbar.

12 VR. des Hsch. beim S einfach, unbewehrt, S. desselben nicht deutlich bewimpert, Fld. mit seichten, erkennbaren Streifen. OS. mit äusserst feinen, kurzen, anliegenden, kupferigen Schüppchen besetzt, Basis des Hsch. ungerandet. Länglich, parallel, leicht gewölbt, braun oder gelbbraun. 2–2,3 mm. – In trockenen Baumschwämmen, gemein.

hispidus Gyll.

12 VR. des Hsch. u. des KSch. beim S mit 2 Zähnen. Fld. ohne Punktstreifen.

13 Körper klein, die Behaarung der OS. äusserst kurz, im Profile gesehen nicht abstehend erscheinend, gelblich, auf den Fld. hier und da etwas gereiht. S. des Hsch. unbewimpert. 1,3–1,8 mm. – Nicht häufig. Ostdeutschland, Hanau

quadridens Mell.

13 Grösser, die Behaarung der OS. gelb, kurz u. deutlich abstehend, fast börstchenförmig, ohne Spur von Haarreihen auf den Fld., SR. des Hsch. bewimpert, oben deutlich chagriniert. Körper kurz, walzenförmig, St. des S in der Mitte mit einer beulenartigen Erhöhung. 2,8–3 mm. – Sachsen. Nur einmal gefunden

gladiator Flach.

8 Fld. vollkommen gleichmässig, einfach punktiert, stets ohne Spuren von Punktreihen.

14 Der abgesetzte u. verflachte SR. des Hsch. ist von oben in seiner ganzen Länge sichtbar.

15 OS. glanzlos, matt, sehr dicht punktiert u. gedrängt, äusserst kurz, schüppchenartig behaart.

16 Hsch. stark quer, mit eingegrabener Mittellängslinie, die S. sehr deutlich abgesetzt u. aufgebogen, VR. beim S gerundet, ohne Zähne, selten schwach ausgerandet. Körper kurz, plump, schwarz oder schwarzbraun. 1,6–2,2 mm. – In den Beskiden, in Buchenschwämmen, selten.

fissicollis Mell.

[101] 16 Hsch. schwach quer, ohne Mittellinie, die S. nur fein gerandet u. nicht deutlich aufgebogen, VR. beim S zweiteilig ausgeschnitten. Körper länglich, parallel, rostrot oder braun. 2–3 mm. – (C. microgonus Thoms.) – Ostdeutschland, Böhmen, Beskiden; in Fichtenschwämmen

dentatus Mell.

15 OS. glänzend, einfarbig schwarz oder braun.

17 SR. des Hsch. unbewimpert.

18 Körper lang oval, parallel, Hsch. bei beiden Geschlechtern einfach.

19 Die Behaarung der OS. kaum sichtbar, nur in den Punkten vorhanden, fast staubförmig. Basis des Hsch. deutlich gerandet.

20 VEcken des Hsch., von oben gesehen, nach vorne gegen die Augen spitzig verlängert. Körper stark gewölbt, Hsch. fast quadratisch, an den S. fast gerade. 2,2–2,8 mm. – (C. linearis J. Sahlb.) – In Frankreich, Ungarn, Finnland, Lappland u. vielleicht bei uns noch aufzufinden, oder mit alni gemengt.

Perrisi Ab.

20 Die VEcken des Hsch., von oben gesehen, erscheinen rechtwinkelig mit abgerundetem Winkel, nach vorne nicht vortretend. Körper schwächer gewölbt, Hsch. kürzer u. breiter, an den S. leicht gerundet. 2–3 mm. – (C. betulae Zett., punctulatus Luc.,recticollis Ab.) – T. 112, Fg. 17. – – An dürren Laubhölzern u. unter der Rinde absterbender Bäume u. Sträucher, besonders an Aesten von Alnus incana, deren US. mit einer weisslichen Flechte bedeckt ist

alni Gyll.

19 Die OS. sehr deutlich greis u. dicht schüppchenartig behaart, Hsch. meist mit hellerem S.- u. VR., die S. nach vorne stärker gerundet verengt, die Basis sehr undeutlich gerandet. 2,3 mm. – (C. Lucasi Reitt.) – Im Spessart u. in den Beskiden, sehr selten

reflexicollis Ab.

18 Körper kurz, parallel, schwarz oder braun, Hsch. quer, von oben gesehen mit nach vorne vortretenden VWinkeln, der VR. beim S zweizähnig, ebenso der KSch. Körper rotbraun, Behaarung in den Punkten staubartig. 2–2,8 mm. – (C. inermis Mrsh. Q) – T. 112, Fg. 16. – In Gebirgsgegenden, an Buchenschwämmen, nicht häufig

bidentatus Oliv.

17 SR. des Hsch. bewimpert.

21 Der SR. des Hsch. ist deutlich abgesetzt u. aufgebogen u. in der ganzen Länge von oben her sichtbar. Körper dunkelbraun, langgestreckt, zylindrisch, alni-ähnlich, oben nur mit äusserst feiner, greiser, fast staubartiger Behaarung. VR. des Hsch. unbewimpert.

22 Hsch. mit fast geraden S.u. schmäler abgesetztem SR., OS. dicht u. fein punktiert. 2–2,3 mm. – (C. oblongus Kiesw.) Süddeutschland, selten.

coluber Ab.

22 Hsch. an den S. ziemlich stark gerundet, mit etwas breiter aufgebogenem SR., dieser äusserst kurz bewimpert, OS. ziemlich stark u. sehr dicht punktiert. 2 – 2,7 mm. – Im Elsass bei Mühlhausen

juglandis Reitt.

21 Der SR. ist weniger deutlich abgesetzt u. aufgebogen, schmal u. oft von obenher schlecht sichtbar. Körper länglichoval, selten schwarz, meist braungelb gefärbt, oben dicht mit feinen, gelben, kurzen, aber sehr deutlichen Schuppenhärchen besetzt. VR. des Hsch. bewimpert.

23 Die Behaarung der OS. ist äusserst kurz, schüppchenartig, im Profile gesehen nur am Absturze als abstehend sehr schwach erkennbar, gelb oder weisslich.

24 Hsch. schwächer gewölbt, der abgesetzte SR. etwas breiter u. von oben gut sichtbar. Käfer meistens grösser (2 mm), oben glänzender, weniger gedrängt punktiert u. behaart. – Im gebirgigen Teile Ostdeutschlands, sehr selten (Böhmen)

festivus Gyll.

[102] 24 Hsch. stärker gewölbt, der abgesetzte SR. sehr schmal u. von oben nur die hintere Hälfte sichtbar. Körper kleiner (1–1,5 mm), länger, wenig glänzend, dichter punktiert u. behaart, braungelb. – (C. festivus Schilsky). Elsass, Nassau, Hamburg, Mecklenburg, Schlesien, Böhmen etc.

vestitus Mell.

23 Die Behaarung ist etwas länger, weniger schuppenartig, im Profile auf den ganzen Fld. als dunklere, bräunliche, abstehende Haare erkennbar. Körper länger, schwarz oder braun, Fld. doppelt so lang als zusammen breit, Hsch. kaum quer, nach vorne etwas stärker verengt, die S. sehr schmal abgesetzt u. von oben nur hinten etwas sichtbar. 1,5–2,1 mm. – (C. Pandellei Ab.,rhododactylus Mrsh.) Bei uns überall, aber nicht häufig.

oblongus Mell.

14 Die RLinie des Hsch. ist von oben her nicht sichtbar.

25 Hsch. am SR. fein bewimpert.

26 OS. u. besonders die Fld. mit äusserst kurzen, fast anliegenden, gelben oder greisen Haarschüppchen be deckt, diese im Profile mit der Lupe vorne nicht als abstehend erkennbar. Gelbbraun, fast matt, Hsch. stark gewölbt u. seitlich gerundet, in der Mitte, besonders beim S, fast breiter als die Fld., VR. undeutlich bewimpert. 1,8–2 mm. – (Cis fuscatus Mell., fagi Waltl.) Nicht selten

castaneus Mell.

26 Fld. mit längeren Schuppenhärchen oder deutlich abstehenden Borstenhärchen, diese von der Seite gesehen als abstehend gut erkennbar.

27 VR. des Hsch. mit sehr deutlichen Wimperhaaren besetzt, VR. des KSch. beim S nicht plattenförmig erhaben.

28 Körper zylindrisch, Hsch. an den S. wenig gerundet, fast gerade, mit stumpfen, aber kantig abgesetzten HWinkeln. OS. einfarbig schwarz oder braun. Die Naht der Fld. am Absturze sehr wenig vertieft, ohne Nahtstreifen. Fld. viel mehr wie doppelt so lang als der Hsch., VWinkel des Hsch. fast rechteckig. Behaarung kurz, börstchenförmig. 2,2–2,8 mm. – Elsass, Schlesien, Hildesheim, selten

punctulatus Gyll.

28 Körper länglich oval, Hsch. an den S. stark gerundet, alle Winkel breit abgerundet. Körper 2farbig, schwarz oder braun, die Fld. heller gelbbraun, am SR. gewöhnlich dunkler, die Naht am Absturze vertieft u. daselbst mit feinem Nahtstreifrudimente. 1,5–2 mm. – (C. alpinus Mell.) Thüringen, Allergebiet, an Schwämmen verschiedener Laubbäume.

bidentulus Rosenh.

27 VR. des Hsch. mit kaum erkennbarer Bewimpe rung. Körper kurz, zylindrisch, hoch gewölbt, Fld. nicht doppelt so lang als der Hsch. Naht am Absturze vertieft. OS. dunkel kastanienbraun, gedrängt, ziemlich stark punktiert, VR. des KSch. beim S in eine hohe, oben dreibuchtige Platte emporgehoben. An Pilzen der Fichte u. Kiefer. Thüringen, Preussen, Böhmen, selten

laminatus Mell.

25 Hsch. am SR. nicht bewimpert. OS. äusserst kurz, schüppchenförmig, oder staubartig behaart.

29 Käfer grösser, VR. des KSch. beim S plattenartig emporgehoben, die Platte oben ausgerandet. Basis des Hsch. kaum erkennbar gerandet, OS. dicht u. mässig stark punktiert, Fld. beim Q deutlich doppelt so lang als der Hsch., VR. des Hsch. beim S zweizähnig. Körper braun. 1,5 bis 2 mm. – (Cis sublaminatus Wankow.) Ostdeutschland, Preussen, selten.

fissicornis Mell.

29 Käfer klein, 1 mm wenig überragend. VR. des KSch. beim S mit 2 Zähnchen oder Höckerchen.

30 Körper rötlichgelb, glänzend. Auch die Stirne mit 2 kleinen Höckerchen [103] beim S, so dass der K. ihrer 4 besitzt. 0,8–1,3 mm. – In Fichtenschwämmen, vorzüglich in Frankreich. Nach Schilsky aber auch in Ostpreussen.

quadridentulus Perris.

30 Körper schwarz, ganz matt, gelb, staubartig behaart. VR. des KSch. u. des Hsch. beim S mit 2 Zähnen. – In den Beskiden, selten.

bicornis Mell.


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